Als Soile Peltola vor 27 Jahren bei Mäkelä Alu begann, war sie die erste Frau, die als Angestellte in der Produktion eingestellt wurde. Sie arbeitete damals in der Horizontal-Lackiererei, in einer Zeit, in der Produktionsmengen noch von Hand in Notizbüchern erfasst wurden, Lieferscheine mit Nadeldruckern erstellt wurden und Farben (Pulverlackpulver) per Fax bei Teknos, einem finnischen Lacklieferanten, bestellt wurde.
Zu Beginn gab es am Standort Mäkelänmäki lediglich ein Büro, eine Gießerei und die Horizontal-Lackiererei. Die Presse befand sich noch in einer alten Halle auf der anderen Seite der Straße Vimpelintie. Diese Halle war Soile bereits aus ihrer Kindheit vertraut, da ihr Vater dort als Blechschmied bei Mäkelän Peltituote arbeitete, dem früheren Namen des Unternehmens vor der Einführung der Aluminiumextrusion.
„Als kleines Mädchen bin ich oft zu meinem Vater in die Fabrik gelaufen. Er brachte mich dann mit dem Moped nach Hause. Auch meine eigenen Söhne waren manchmal als Kinder mit mir in der Fabrik. Heute wäre das natürlich nicht mehr möglich“, sagt sie lachend.
„Ich erinnere mich noch gut daran, als mein ältester Sohn die vertikale Lackieranlage zum ersten Mal sah. Mit der Weisheit eines Sechsjährigen fragte er, was das für eine Art Vergnügungsbahn sei. Wir waren kurz zuvor im Freizeitpark PowerPark gewesen“, fügt sie hinzu.
Eine eigene Logistikabteilung gab es damals noch nicht. Dennoch war Soile bereits in der Horizontal-Lackiererei in die Logistikplanung eingebunden und unterstützte den Produktionsleiter eng. Lkw wurden durch ein Tor neben dem Pausenraum beladen, da es noch keine Verladerampen gab. Als die vertikale Lackiererei fertiggestellt wurde, wechselte Soile dorthin.
„In der vertikalen Anlage habe ich etwa zehn Jahre gearbeitet. Ich war in der Schichtleitung tätig und für die Produktionsplanung verantwortlich. Im Jahr 2020 wurde die Produktionsplanung in die Teams verlagert, was auch meine Aufgaben stark verändert hat.“
Von der Produktion zur Büroarbeit
Soile wechselte in die Auftrags- und Lieferabteilung ins Büro. Obwohl das Unternehmen vertraut war, war der Wechsel groß.
„Ich hatte 22 Jahre lang mit Warnjacke und Sicherheitsschuhen gearbeitet. Ich musste meine Komfortzone verlassen und eine völlig neue Aufgabe lernen, auch wenn vieles vertraut war. Lange habe ich mich gefragt, ob ich das schaffen würde.“
Der Wechsel fiel in die Zeit der Corona-Pandemie, was zusätzliche Herausforderungen mit sich brachte. Ihre Erfahrung aus der Lackiererei half ihr jedoch bei der Umstellung, und der Kontakt zur Produktion blieb eng.
„Meine Sorgen haben sich als unbegründet erwiesen. Ich musste meine Erfahrung nicht hinter mir lassen, sondern konnte sie weiterhin nutzen. Ich arbeite nach wie vor eng mit der Oberflächenbehandlung zusammen“, sagt Soile.
Ein verlässlicher Arbeitgeber
Heute arbeitet Soile als Koordinatorin im Auftrags- und Lieferprozess. Sie ist an vielen Schnittstellen tätig, zwischen Vertrieb, Logistik, Auftragsabwicklung und Produktion.
„Mäkelä Alu ist ein fürsorglicher und verlässlicher Arbeitgeber. Für mich ist es wichtig zu spüren, dass meine Arbeit geschätzt wird. Sonst wäre ich nicht so lange geblieben. Rückblickend war die Veränderung gut für mich. Nach einer langen Karriere ist es schön, sich weiterentwickeln zu können“, sagt sie.
„Ich habe großen Respekt vor meinem Arbeitgeber. Vielleicht liegt es daran, dass ich seit meiner Kindheit gesehen habe, wie alles begonnen hat und wie es gewachsen ist. Ich mache meine Arbeit so, als wäre es meine eigene“, schließt Soile.
Sommer auf dem Baseballfeld
In ihrer Freizeit findet Soile Ausgleich durch Bewegung.
„Im Winter bin ich in der Eishalle auf der Tribüne und im Sommer auf dem Spielfeld für finnischen Baseball. Ich habe mehrere Jahre ehrenamtlich für die erste Mannschaft von Alajärven Ankkurit gearbeitet.“




