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Aktuelles, Umwelt, Verantwortung

Unser Weg zur Kohlenstoffneutralität: ein Entwicklungsprogramm von mehr als 10 Millionen Euro

Bei Mäkelä Alu arbeiten wir seit Jahren daran, die Nachhaltigkeit der Produktion zu fördern und die Umweltverträglichkeit zu verbessern. Unser Ziel ist, unsere Produktion bis Ende 2025 kohlenstoffneutral zu gestalten. Mit unserem kürzlich gestartetem Entwicklungsprojekt wollen wir die Emissionen deutlich zu senken, den Klimawandel bekämpfen und Energie effizienter nutzen.

Wir werden den Einsatz von Flüssiggas radikal reduzieren, indem wir die Produktion elektrifizieren, unsere eigene Stromerzeugung und -speicherung aufbauen und die Abwärme-Rückgewinnung erweitern.

– Mit diesen Maßnahmen werden wir in der Lage sein, die Kohlendioxidemissionen um etwa 2.800 Tonnen pro Jahr zu reduzieren, was etwa 40 Prozent unserer derzeitigen Emissionen aus unserer eigenen Produktion entspricht, sagt Tomi Pilbacka, Entwicklungsleiter von Mäkelä Alu.

 

Staatliche Unterstützung für unser Projekt

Wir haben vom finnischen Ministerium für Wirtschaft und Beschäftigung (TEM) einen Energie-Investitionszuschuss (RRF-Beihilfe) für unser Projekt erhalten. Die Beihilfe beläuft sich auf rund 30 % der gesamten Projektkosten, d.h. auf 2,85 Millionen Euro. Das TEM stellte insgesamt 100 Millionen Euro für sechs verschiedene Projekte im Bereich saubere Energie bereit. Wir freuen uns sehr, dass das Mäkelä Alu-Projekt eines davon war.

– Wir sind eines der sechs Unternehmen, die in der ersten Phase unterstützt werden. Auch das zeigt, dass wir die richtigen Dinge tun, und dass das, was wir tun, einen Unterschied macht und wir landesweit den Weg in eine nachhaltige Zukunft weisen, sagt Petri Mäkelä, Vorstandsvorsitzender von Mäkelä Alu.

Für die Projektplanung zeichnen sich unser Entwicklungsleiter Tomi Pilbacka und unsere EHSQ-Leiterin Päivi Venesoja verantwortlich.

– Wir haben nun eine umsetzungsfähige Basis für die Verwirklichung eines nettoemissionsfreien Mäkelä Alu. Das ist keine leichte Aufgabe, aber wir haben den Willen, die zu bewältigen, sagt Petri Mäkelä.

 

Gesamtheit von mehreren Teilprojekten

Das Projekt besteht aus acht Teilprojekten, die eng miteinander verknüpft sind und bis Juni 2026 abgeschlossen sein sollen.

– Die bedeutendste Emissionsreduzierung im Rahmen des Projekts wird durch die Umstellung der mit Flüssiggas betriebenen Prozessheizungen auf Elektrobetrieb erreicht. Die Elektrifizierung und die in dem Projekt enthaltenen Vorhaben im Bereich der erneuerbaren Energien erfordern umfangreiche Änderungen an den Funktionalitäten des internen Stromnetzes des Werks, erklärt Tomi Pilbacka.

Im Moment verwenden wir Flüssiggas für die Beheizung der Bolzen an unseren zwei Strangpressanlagen. Diese werden nun durch die Induktionstechnik ersetzt, die mit erneuerbarem Strom betrieben werden kann. Eine der Anlagen arbeitet bereits mit Induktion.

– Außerdem werden wir eine 950-kWp-Photovoltaikanlage bauen, um erneuerbaren Strom für unseren eigenen Betrieb zu erzeugen. Wir werden auch einen Stromspeicher mit einer Kapazität von 1 MWh bauen. Die Solaranlage wird sich auf unserem eigenen Grundstück und teilweise auf den Dächern der Fabrikgebäude befinden, fährt er fort.

In unseren beiden Fabriken Luoma-aho in Alajärvi und Voikkaa in Kouvola wird eine Lösung zur Wärmerückgewinnung gebaut, um Abwärme aus den Prozessen zurückzugewinnen. Darüber hinaus verbessern wir die Befeuerung des Schmelzofens in unserer Gießerei, indem wir die Brenner und deren Steuerung austauschen. Dadurch können der Gasverbrauch und die Stickoxidemissionen erheblich reduziert werden. Später könnte das neue System die Nutzung von in der Nähe erzeugtem Wasserstoff oder Biogas als Energieträger ermöglichen. Eines der Teilprojekte des Projekts ist auch die Verstärkung unserer eigenen Strominfrastruktur und der Bau eines neuen 20-kV-Umspannwerks.

 

Vieles ist schon da

Mäkelä Alus Weg in Richtung Kohlenstoffneutralität beginnt keineswegs mit diesem Projekt, denn wir haben bereits in den vergangenen Jahren viel erreicht. So verfügt unser Anodisierungswerk über eine Abwärmerückgewinnungsanlage, und mit dem AluPure® haben wir ein Aluminiumbolzen, das vollständig aus recyceltem Aluminium besteht und in unserer eigenen Gießerei hergestellt wird.

– Unsere Kunden sind heutzutage immer mehr interessiert an Themen wie Energieverbrauch, Energieträger und Emissionen. Wir freuen uns daher, unseren Kunden Aluminiumprofile anbieten zu können, die auf möglichst umweltfreundliche und nachhaltige Weise hergestellt werden. Die bei der Profilherstellung anfallenden Emissionen wirken sich auf den CO2-Fußabdruck der Produkte unserer Kunden aus. Wenn Sie sich für Mäkelä Alu-Profile entscheiden, treffen Sie damit auch eine Entscheidung für die Umwelt, sagt Päivi Venesoja.

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